Das habe ich in fünf Wochen verstanden (Rehatalk #2)

Die Sache mit dem Leistungsdruck

  • Druck kommt nicht nur von außerhalb, ich kann ihn mir auch super selbst machen. Aber wozu? Perfektion ist eine Illusion. Und es ist nicht nötig, rund um die Uhr vortreffliche Arbeit zu leisten. Manchmal reicht es schon aus, die Mindestanforderungen zu treffen.
  • Stress brauchen wir durchaus. Aber weder zu wenig, noch zu viel. Jeder muss sein Level finden. Egal, was andere dazu sagen. Es geht um meine Gesundheit. Und für mich hat mein Wohlergehen Priorität tbh.
  • Grübeleien sind Gift. Für Körper und Seele (das war jetzt neu, oder?).
  • Autofahren kann richtig Spaß machen.
  • Comfort Zone? Manchmal tut es gut, sich etwas zu trauen. Etwas zu machen, wovor man Respekt, oder gar Angst hat. Dieses Gefühl danach ist unbeschreiblich!
  • Kreativität legt manchmal gerade dann einen Auftritt hin, wenn man sie am wenigsten erwartet.
  • Zweifel schleichen sich nicht grundlos ein. Es hilft nicht, sie zu ignorieren.
  • Probleme kann man lösen. Immerimmerimmer.

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Ein neues Kapitel (Rehatalk #1)

Die Zeit zwischen Antrag auf Rehabilitation und dem eigentlichen Beginn des Klinikaufenthalts war für mich bisher eine wilde Achterbahnfahrt: Vorfreude und Hoffnung auf Besserung, Angst vor der Anreise, Angst vor den Mitpatienten, Interesse an den persönlichen Geschichten anderer, Angst vor eben diesen Geschichten, Überforderung, Vorurteile, Aufregung.

Das Schleudertrauma sollte sich bald legen, denn kommende Woche geht es los. Continue reading „Ein neues Kapitel (Rehatalk #1)“