Empfehlung: die Geheimwaffe?

Es folgt eine kurze Empfehlung: Auf Judiths Blog bin ich mal wieder an das Thema erinnert worden, das mir seit Ewigkeiten im Kopf umherspukt und mit dem ich mich endlich (!!) mal ausführlich beschäftigen sollte – meiner Gesundheit zuliebe: Meditation. Judith teilt einen Link zu einer spannenden Arte-Dokumentation, die ich sofort verschlungen habe. Vielleicht ist das auch etwas für euch? „Die heilsame Kraft der Meditation“ nennt sie sich und ist noch bis zum 13. Oktober in der Mediathek einsehbar.

In 51 Minuten erfahren wir, was Meditation mit der Amygdala (und somit mit Ängsten, Depressionen, oder Panikattacken) anstellt, welchen Einfluss sie auf Entzündungsvorgänge im Körper und unser Schmerzempfinden hat, wie sie auf unsere Telomere und auf das Altern wirkt und ganz wichtig: Dass sie absolut in jeden Alltag integriert werden kann, wissenschaftlich erwiesene positive Wirkungen auf unsere psychische und physische Gesundheit hat und – für den Fall, dass noch jemand zweifelt – absolut nichts mit Hokuspokus zu tun hat.

„Viele Leute halten Meditation für ein esoterisches, magisches Ritual, das ein paar Spinner vollziehen, um ein kosmisches Bewusstsein zu erreichen. Aber es geht nicht darum, irgendwo anders zu sein, sondern genau da, wo wir sind“, sagt Prof. Jon Kabat-Zinn, der seit Jahrzehnten daran arbeitet, Medizin und Gesellschaft vom Nutzen der Achtsamkeitsmeditation zu überzeugen. Ich finde, das klingt gut.

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8 Antworten auf „Empfehlung: die Geheimwaffe?

  1. es ist ratsam sich vorher genau zu informieren und nicht einfach so auszuprobieren

    Ich widerspreche.
    Ich hatte dabei nie einen Anleiter oder eine Anleitung. Und wer sollte mich selber besser kennen von innen als ich selbst? Wir lassen uns bei so wichtigen Dingen viel zu oft von anderen reinquatschen.

    Jeder hat irgendwo ein Bild, einen Ort, eine Tätigkeit womöglich, die einem Halt gibt. Irgendwas, das beruhigend wirkt, den Streß runterfährt. Ein Anker. Mein Therapeut – so’n Verhaltenstyp – sagte neulich mal zu mir „Stellen Sie sich eine Blumenwiese vor…“
    Woraufhin ich dann sagte: „Also, bei mir ist es ein See. Und ich kenne diese Techniken schon längst.“
    Man frage mich nicht, wie die heißen. Ich habe sie halt einfach mal irgendwann benutzt.

    Aber jetzt quatsche ich nicht läner rein 😉

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  2. „Viele Leute halten Meditation für ein esoterisches, magisches Ritual, das ein paar Spinner vollziehen, um ein kosmisches Bewusstsein zu erreichen.

    Da sieht man mal wieder, wie viel Meinung viele Leute haben. Nur an Ahnung vom Thema mangelt es dann sehr stark. Ohne meditative Übungen hätte ich schon längst mal ein Einhornmassaker angerichtet in der Innenstadt. Oder wäre einfach nie mehr aus dem Haus gegangen. Ich sage immer: „Das ist der Ort, an dem ich Anker werfen kann in dem ganzen verdammten Chaos.“

    Und den brauche ich auch. Meditative Dinge im Alltag finden ist sehr hilfreich.

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  3. Das werde ich mir auf jeden Fall auch noch anschauen. Habe selbst die Erfahrung gemacht, dass Meditation da sehr hilfreich sein kann – und die Betonung liegt auf „kann“.
    Ob nun Achtsamkeitsübungen oder Meditation, es ist ratsam sich vorher genau zu informieren und nicht einfach so auszuprobieren. Es gibt da leider zum Einen auch schwarze Schafe, denen es einfach nur um Abzocke geht und da wirklich sehr suggestiv manipulieren können. Zum Anderen ist nicht jede Meditation für jeden und für jede Diagnose geeignet.
    Also, immer gut hinschauen, hin spüren und gut informieren. Und wenn man sich nicht sicher ist, es auch immer mit Arzt oder Therapeuten oder Heilpraktiker besprechen.

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  4. Ich denke, dass es bei der Frage, ob Meditation „Hokuspokus“ ist, auch auf die Art und Weise der Meditation ankommt – es gibt ja ganz verschiedene Anleitungen dazu, und unter dem Begriff der Meditation wird ja vieles verkauft, was miteinander nicht immer viel zu tun hat. Manches davon unterscheidet sich wahrscheinlich nicht groß von simplen verhaltenstherapeutischen Achtsamkeitsübungen, anderes kommt wirklich aus esoterischen Kreisen. Es gibt christliche Meditation, oder buddhistische Meditation, oder auch islamische, soweit ich weiß. Ich kann mir gut vorstellen, dass einiges von den vielen Angeboten hilft, würde mir aber, wenn ich so was ausprobieren würde, erst mal genau anschauen, was ich da auswähle.

    – Viele Grüße, Crescentia.

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