In eigener Sache: Gekritzel #encounters

Eine Sache, die mich schon seit der Grundschulzeit durch mein Leben begleitet, ist das Schreiben. Heute betreibe ich es (leider) nicht mehr so intensiv wie früher, aber spüre immer wieder den Drang, mehr daran zu arbeiten. Neben dem Wunsch, mich auf eine andere Art mit dem Thema Angststörung auseinanderzusetzen und vielleicht sogar mehr Aufmerksamkeit und Akzeptanz für das Thema zu gewinnen, habe ich diesen Blog nicht zuletzt auch gestartet, um mich so regelmäßiger dazu zu motivieren, von der Tastatur meines Laptops Gebrauch zu machen. Weil mir das gut tut. Und fast ein bisschen Sinn gibt.

Der Grund für diesen Post ist absolut nicht uneigennützig. Ich habe ein spontanes, locker-flockiges Gedicht über eine liebe Freundin geschrieben. Kennengelernt haben wir uns während eines Nebenjobs, den ich neben dem Studium ausgeübt habe und der mir regelmäßig die Haare zu Berge stehen ließ. Aber auch unglaublich viel Spaß gemacht hat. Dank ihr. Für dieses Gedicht könnt ihr bis Ende Mai über Juptr.io hier abstimmen. Dafür ist eine kurze, kostenlose Registrierung auf juptr.io nötig. Wäre sehr nice, wenn ihr mich unterstützen würdet!

Danke und bis zum nächsten Post hier. Ich muss eindeutig an der Regelmäßigkeit arbeiten…

Jubiläum: Ein Jahr Angststörung

Es ist verrückt, wie sehr sich mein Leben innerhalb des vergangenen Jahres verändert hat. Ein bisschen beängstigend, ja. Aber vor allem: irgendwie tröstend. Weil ich weiß, dass es immer irgendeine Lösung gibt. Und nichts so heiß gegessen werden muss, wie es gekocht wird. Man muss nur lernen, wie man die Suppe möglichst schnell runterkühlen kann. Continue reading „Jubiläum: Ein Jahr Angststörung“

Ich will keine Angststörung: Die Sache mit der Akzeptanz

„Das Wichtigste ist, dass Sie diese Erkrankung nun als solche akzeptieren.“ Meine Therapeutin sagte das mal eben gerade heraus und ich musste mir beinahe das Lachen verkneifen – so absurd klangen ihre Worte in meinen Ohren. Als ob. Als ob ich das nun einfach so hinnehme. Was sollte das? Das war nicht ich. Ganz einfach. Wieso sollte ich etwas akzeptieren, das ich absolut nicht in meinem Leben haben wollte?

Ich wehrte mich, nur um dann zu merken: Akzeptanz macht alles einfacher.

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Das habe ich in fünf Wochen verstanden (Rehatalk #2)

Die Sache mit dem Leistungsdruck

  • Druck kommt nicht nur von außerhalb, ich kann ihn mir auch super selbst machen. Aber wozu? Perfektion ist eine Illusion. Und es ist nicht nötig, rund um die Uhr vortreffliche Arbeit zu leisten. Manchmal reicht es schon aus, die Mindestanforderungen zu treffen.
  • Stress brauchen wir durchaus. Aber weder zu wenig, noch zu viel. Jeder muss sein Level finden. Egal, was andere dazu sagen. Es geht um meine Gesundheit. Und für mich hat mein Wohlergehen Priorität tbh.
  • Grübeleien sind Gift. Für Körper und Seele (das war jetzt neu, oder?).
  • Autofahren kann richtig Spaß machen.
  • Comfort Zone? Manchmal tut es gut, sich etwas zu trauen. Etwas zu machen, wovor man Respekt, oder gar Angst hat. Dieses Gefühl danach ist unbeschreiblich!
  • Kreativität legt manchmal gerade dann einen Auftritt hin, wenn man sie am wenigsten erwartet.
  • Zweifel schleichen sich nicht grundlos ein. Es hilft nicht, sie zu ignorieren.
  • Probleme kann man lösen. Immerimmerimmer.

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Auf Los geht’s los

Ich verabschiede mich für fünf Wochen: In acht Stunden werde ich wieder in einem Zug sitzen (diese Tatsache macht mir genug Angst, um mich von der bevorstehenden Reha abzulenken. Wie praktisch) und habe die bewusste Entscheidung getroffen, meinen Laptop nicht mitzunehmen. Die kommenden Wochen will ich ausschließlich mir selbst widmen. In diesem Sinne: Bis bald!